Architektur der Maya

Die Architektur der Maya umspannte mehrere 1000 Jahre. Es wurden vorwiegend geometrische Paläste gebaut, die dann reich geschmückt wurden. Die einfachen Pyramiden stammen aus der Vorklassischen Periode. Auch Höhlen z. B. die Jolja Cave waren für die Welt der Maya von Bedeutung. Es gibt Mythen über diverse Höhlen. Einige Höhlen im Hochland von Chiapas werden noch heute von den Nachkommen der Maya benutzt.

Die Tempel und Pyramiden wurden alle 52 Jahre überholt und modernisiert. Die North Acropolis in Tikal ist ca. 1500 Jahre lang umgebaut und modernisiert worden. Das Studieren der verschiedenen architektonischen Elemente dieser Pyramide ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der Entwicklung der altertümlichen Kultur der Maya.

Die Städte gruppierten sich meistens um den Regierungssitz und die religiösen Gebäude sowie den Ballspielplatz. Sie waren weitläufig und wurden von großen Straßen durchzogen. Erst in der Nachklassischen Zeit, unter dem Einfluss der zugewanderten Tolteken, wurden die Städte durch umgebende Mauern gesichert und es entstanden neue Elemente in den Städten, z. B. Opferstätten.

 

wichtige Maya-Stätten

Es wird angenommen, dass die Maya zu ihren besten Zeiten, in der Klassischen Ära, die am dichtesten bevölkerte Zivilisation und kulturell am höchsten entwickelte Kultur der Welt war. Bekannte Städte wie z. B. Tikal, Palenque, Copán und Calakmul entstanden während dieser Epoche. Die meisten Pyramiden, die auch religiöse Zentren waren, entstanden während dieser Zeit. Durch Luftaufnahmen mit Spezialkameras wurden viele alte Maya-Städte im Urwald entdeckt und man kann die Überreste besichtigen u. a. Bonampak, Uxmal, Piedras Negras und andere.