Götter und Menschenopfer

Die Maya verehrten mehr als 150 Götter u. a. auch Kukulcán, der aus den anderen Kulturen als Quetzalcoatl bekannt ist. Aber sie hatten keinen Hauptgott. Allerdings galt Itzamna, Gott des Firmaments und Schutzpatron für Tag und Nacht bei vielen Maya als Hauptgott.

Die Priester bestimmten die Gottheit aufgrund ihres Blicks in die Zukunft und anhand eines ihrer Kalender und so konnte es passieren, dass im nächsten Jahr ein anderer Gott als wichtiger angesehen wurde und als Gottheit mehr verehrt wurde.

Dem jeweiligen Gott, z. B. dem Regengott, wurden bei Dürre, Menschen geopfert, oft waren es Kinder und junge Mädchen, weil sie als rein galten. Aber es wurden auch wertvolle Gegenstände wie Gold und Edelsteine als Opfer dargebracht. Auch Gefangene und Sklaven wurden geopfert, indem man ihnen das Herz herausschnitt. Die Maya waren der Ansicht, wenn man die zyklischen Perioden der Vergangenheit und Gegenwart versteht, kann man auch die Zukunft vorhersagen.