Wirtschaft der Maya

 

Handel und Staatswesen

Die Maya trieben einen weit verzweigten Handel mit den Zapoteken in Nordmexiko, den Tainos in der Karibik und mit Teotihuacán. Archäologen haben Goldschmuck aus Panama in Chichen Itzá gefunden. Das Mayareich bestand aus diversen größeren und kleineren Königreichen mit einer hierarchischen Struktur. Der oberste Herrscher hatte die Kontrolle über seinen Staat und das strikte soziale Gefüge. Die Gerichtsbarkeit unterstand dem König und wurde von der Bevölkerung respektiert. Die privilegierten Adligen und Priester erstellten heilige Regeln, welche ästhetischen Wert und hohe Kultur besaßen. Es gab in den Zentren soziale, moralische und kosmische Abteilungen. Der Fall des königlichen Gerichtshofs war der Tod der dazugehörigen Siedlung.

 

Landwirtschaft

Die Maya betrieben Ackerbau auf höher gelegenen Feldern, die durch Kanäle verbunden waren, auf Terrassenfeldern oder gerodeten Waldböden. Einige dieser landwirtschaftlichen Flächen existieren noch heute. Sie pflanzten u. a. Mais, Maniok, Sonnenblumenkerne, Baumwolle und andere Feldfrüchte an, wobei Mais die Hauptpflanze und ihre Hauptnahrung war.

 

Medizin der Maya

Die Maya hatten fundierte Kenntnisse in der Medizin. Sie kannten die Heilpflanzen und benutzen sie gezielt zur Heilung div. Erkrankungen. Die Unterlagen der Maya über dieses Wissen wurden leider von den spanischen Eroberern fast vollständig vernichtet.